"Jetzt habe ich viele Fragen und mache mir Gedanken"
29.07.2016

"Jetzt habe ich viele Fragen und mache mir Gedanken"

Elf Interviews zum Weltjugendtag

Von Dirk Lankowski

Der Weltjugendtag in polnischen Krakau steuert auf sein Ende und seinen Höhepunkt am Wochenende zu, die Vigilfeier und der Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus, zu dem zwei Millionen Pilger erwartet werden. JUPA hat elf junge Weltjugendtags-Pilger aus dem Erzbistum Paderborn gefragt, was sich für sie durch den Weltjugendtag und sein Thema „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7) geändert hat.

Tanja Nienaß (23, Dortmund-Husen)

Tanja Nienaß (23, Dortmund-Husen)

Das Thema des Weltjugendtages …

… zeigt mir, dass auch ich öfter barmherzig sein sollte. Das ist oft nicht einfach, weil ich im Beruf und im Privaten bestimmten Regeln folge, die das leider nicht immer möglich machen.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

…, weil ich offener geworden bin, mehr auf Menschen zugehe und mehr über meinen Glauben spreche.

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

… ist durch Gebete hier intensiver geworden.

Dominik Tentscher (22, Hemer)

Dominik Tentscher (22, Hemer)

Das Thema des Weltjugendtages…

… bedeutet mir zweierlei. Gott ist mit uns Menschen barmherzig. Er ist wie ein barmherziger Vater, der uns immer wieder annimmt. Das verstehe ich als Gabe. Der zweite Punkt ist unsere Aufgabe, mit unseren Mitmenschen barmherzig zu sein.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

…, weil ich eine Veränderung zu meinem Alltag spüre. Die große Gemeinschaft und die täglichen Gottesdienste schenken mir Freude und Erfüllung. Ich fühle mich ausgeglichener. Ich hoffe, mir das Gefühl zu erhalten.

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

… ist immer schon vorhanden im täglichen Gebet.

Judith Polifke (16, Allagen)

Judith Polifke (16, Allagen)

Das Thema des Weltjugendtages…

… ist ein aktuelles Thema, mit dem wir uns befassen müssen. Die Barmherzigkeit kommt uns schnell abhanden.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

…, indem ich mit verschiedenen Menschen in Kontakt gekommen bin und mit ihnen über Gott und das Thema Barmherzigkeit gesprochen habe. Das hat mir Impulse gegeben und ich bin im Glauben gewachsen.

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

… ist bestärkt durch das, was das Motto des Weltjugendtages in diesen Tagen mitbringt. Man lernt besser mit den Menschen umzugehen – Jesus ist das Vorbild. Mit Ihm kann ich darüber sprechen.

Jonathan Heiermeyer (16, Benhausen)

Jonathan Heiermeyer (16, Benhausen)

Das Thema des Weltjugendtages …

… bedeutet mir viel, denn wenn ich Gutes tue, kann ich selbst viel Gutes erfahren.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

…, weil die Kirche für mich interessanter geworden ist. Ich habe viele junge Leute getroffen und mit ihnen sehr sehr gut gestaltete Gottesdienste gefeiert.

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

…, das ist eine gute Frage. Bis zum Weltjugendtag war ich einfach nur Christ und habe nicht viel drüber nachgedacht. Jetzt habe ich viele Fragen und mache mir Gedanken.

Hendrik Böhme (19, Hövelhof)

Hendrik Böhme (19, Hövelhof)

Das Thema des Weltjugendtages…

… zeigt mir, dass man es auch in vielen kleinen Dingen findet. Man muss kein großer Wohltäter sein, es zählen die kleinen, guten Taten.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

… hat er das? Er hat mich begeistert!

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

… ist wechselhaft. Zu jedem gesunden Glauben gehören Zweifel – das hat sogar Papst Franziskus gesagt.

Marius Beule (16, Unna)

Marius Beule (16, Unna)

Das Thema des Weltjugendtages…

… macht mir deutlich, dass Barmherzigkeit etwas ganz wichtiges ist. Wenn man sich daran hält, dann kann man besser mit anderen zusammen leben und glücklicher werden.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

…, in der Hinsicht, dass ich gemerkt habe, wie schön es ist, mit anderen in Gemeinschaft zusammen zu kommen und unseren Glauben zu feiern.

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

... ist auf einem höheren Level. Ich habe zusammen mit vielen anderen eine Bestätigung im Glauben erfahren.

Thi Minh Thao Lea Nguyen (17, Bad Oeynhausen)

Thi Minh Thao Lea Nguyen (17, Bad Oeynhausen)

Das Thema des Weltjugendtages…

… bedeutet mir viel, weil ich die Hoffnung habe, dass die Welt besser wird, wenn jeder barmherziger ist.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

..., weil ich im Glauben gestärkt wurde, sehr viele junge Leute aus aller Welt getroffen habe, die meinen Glauben teilen.

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

… ist wie eine gute Freundschaft. Mit Jesus kann ich immer reden, wenn ich Probleme habe.

Matthias Kokenkemper (18, Soest)

Matthias Kokenkemper (18, Soest)

Das Thema des Weltjugendtages…

... hilft mir, viele nette Menschen kennenzulernen, freundlich mit ihnen umzugehen und das zu genießen.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

,… da ich durch ihn merke, wie schön Gemeinschaft im Glauben ist.

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

… ist manchmal nicht so fest, wie ich mir das wünsche. Wenn ich mich auf Ihn konzentriert einlasse, klappt es besser.

Philipp Hackethal (19, Dortmund-Wellinghofen)

Philipp Hackethal (19, Dortmund-Wellinghofen)

Das Thema des Weltjugendtages…

… bedeutet mir viel, weil in der heutigen Zeit und in unserer Gesellschaft Barmherzigkeit weniger gelebt wird. Wir müssen den positiven, freundlichen Umgang mit unseren Mitmenschen stärken.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

…, weil ich viele neue Leute aus vielen Ländern kennengelernt habe, die sich mit der Kirche identifizieren. Ich habe gespürt, dass es viele junge, gläubige Menschen gibt.

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

… ist schwierig zu beschreiben. Sie ist immer ein Rückhalt im Alltag.

Maximilian Pokolm (16, Holzwickede)

Maximilian Pokolm (16, Holzwickede)

Das Thema des Weltjugendtages…

... bedeutet mir doch schon sehr viel, weil wir anderen Menschen gegenüber barmherzig sein sollten. Jeder Mensch hat es verdient, Barmherzigkeit zu erfahren, dass ist wie eine gute Tat.

Der Weltjugendtag hat mich verändert…

…, weil ich gemerkt habe, wie wichtig Gemeinschaft im Glauben für mich ist.

Meine Beziehung zu Jesus Christus…

… schätze ich sehr, weil er selbst der barmherzigste Mensch ist.

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