Azubis im EGV
24.06.2019

Perspektive

Wir können die Ausbildung nur empfehlen!

Maren und Andreas erzählen von ihrer Ausbildungszeit im Erzbischöflichen Generalvikariat.
Bald sind die Azubis fertige Verwaltungsfachangestellte.

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Von Gastautor Ronald Pfaff

Redakteur Marketing, Kommunikation und Pressestelle im Erzbistum Paderborn

„Die drei Jahre vergingen wie im Fluge“, sind sich Maren Padberg und Andreas Bergmeier einig. Zustimmend nicken sie sich zu: „Wir haben eigentlich nur Positives erlebt, sind immer ernst genommen worden und haben zudem viel und abwechslungsreich gelernt.“ Die beiden 21-Jährigen stehen im dritten Jahr ihrer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Erzbischöflichen Generalvikariat und wissen schon, dass sie übernommen werden. „Wir können die Ausbildung nur empfehlen!“
Andreas Bergmeier

»Die drei Jahre starten mit einer Einführungswoche im Jugendhaus Hardehausen zum Kennenlernen. Während der Ausbildung gibt es weitere Angebote für Schulungen und Fortbildungen.«

ANDREAS

Wie seid Ihr auf die Ausschreibung zur „Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten“ aufmerksam geworden?

Maren: Ich habe die Anzeige in der Zeitung gesehen und die Empfehlung bekommen, dass die Kirche ein guter Arbeitgeber ist. Die Inhalte der Ausschreibung haben mir gefallen, somit habe ich mich beworben. Die Entscheidung ist bei mir dann richtig im Vorstellungsgespräch gefallen, denn da habe ich mich sehr wohl gefühlt. Hier habe ich mich auch als erstes beworben und die Zusage hat dann schnell geklappt.

Andreas: Durch meine Mitarbeit bei der Landjugend und durch meine Tätigkeit als Messdienerleiter habe ich immer Kontakt zur katholische Kirche gehabt und bin dadurch auch auf die Stellenausschreibung aufmerksam geworden. Vom Vorstellungsgespräch hatte ich einen absolut positiven Eindruck.

Wohin soll's nach der Schule gehen?
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Immer diese Entscheidungen...

Wie hat Euer Freundeskreis darauf reagiert, dass Ihr Eure Ausbildung beim Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn begonnen habt?

Andreas: Natürlich gab es manche Sprüche. Viele konnten sich gar nicht richtig vorstellen, wie die Ausbildung bei der Kirche laufen kann. Es gab viel Erklärungsbedarf…, doch es ist dann angekommen.

Maren: Mit der Zeit hat es die richtige Akzeptanz gegeben. Viele wissen gar nicht, was das EGV überhaupt macht und wie groß das Generalvikariat ist. Viele denken, dass Kirche nur das Gebäude oder die Gottesdienste bedeutet. Dass es hier eine Verwaltung gibt, die den gleichen Berufsalltag hat wie in andere Behörden, wussten viele meiner Freundinnen und Freunde gar nicht.

In der Ausschreibung steht: Sie identifizieren sich mit den Aufgaben, Zielen und Werten der katholischen Kirche. Das hat Euch nicht abgeschreckt?

Maren: Ganz und gar nicht. Denn der Glauben ist auch im Leben für mich wichtig. In der Landvolksschule Hardehausen war ich immer regelmäßig und bin auch Messdienerin.

Andreas: Ich bin Vorsitzender der Landjugend und im Leitungsteam der Messdiener. Da ist schon immer eine Nähe zur Kirche gewesen. Durch die Ausbildung habe ich auch mein Ehrenamt stärken können.

Wie lief denn die dreijährige Ausbildung ab? Hielt die Ausschreibung, was sie versprochen hatte?

Andreas: Die Ausbildung ist vergleichbar mit der in den Kommunen oder anderen öffentlichen Behörden. Dort konnte ich zum Beispiel auch Eindrücke während meiner Praktikumszeit im Rahmen der Ausbildung sammeln. Ich war bei der Stadt in Büren und Salzkotten.

Maren: Fünf Monate ein Praktikum, das ich beim Jugendamt der Stadt Paderborn gemacht habe. Jedes Jahr drei Monate Schule und alle zwei Monate ein Wechsel zu anderen Abteilungen im Erzbischöflichen Generalvikariat. Zum Beispiel: Finanzen, Personalabteilung, Schule und Erziehung, Rechtsamt und Katholische Erwachsenen- und Familienbildung.

Andreas: Alle hatten zu Beginn eine Einführungswoche im Jugendhaus Hardehausen zum Kennenlernen. Während der Ausbildung gab es weitere Angebote für Schulungen und Fortbildungen.

Maren Padberg

»Man durfte sogar Wünsche nennen, wo man gern nach erfolgreicher Ausbildung arbeiten möchte. Für ein Jahr darf man garantiert bleiben.«

MAREN

Gab es denn Besonderheiten in der Ausbildung, die ihr nicht erwartet hättet oder die sich von anderen Ausbildungsstellen unterscheiden?

Andreas: Nach jedem Abteilungswechsel gab es ein Beurteilungsgespräch. Jährlich dann ein generelles Ausbildungs-Feedback.

Maren: Die Auszubildenden haben eigene Gottesdienste vorbereitet und den Advents-Impuls in der vorweihnachtlichen Zeit gegeben. Dabei waren wir Azubis eine richtig gute Gemeinschaft, die viel zusammen unternommen hat. Die Gemeinschaft wurde gefördert. Dazu gehören dann auch Exerzitien und Pilgertage.

Andreas: Im ganzen Haus gab es mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sehr respektvollen Umgang miteinander. Und da das Generalvikariat ein großes Haus an einem Standort ist, hat man sich viel persönlicher kennengelernt. In der Verwaltung habe ich nichts wirklich Negatives erlebt, und wenn es mal unterschiedliche Auffassungen gab, wurde die gut aufgearbeitet.

Wie geht es jetzt für Euch weiter?

Maren: Schon im Dezember haben Gespräche mit der Personalleitung stattgefunden und man durfte sogar Wünsche nennen, wo man gern nach erfolgreicher Ausbildung arbeiten möchte. Für ein Jahr darf man garantiert bleiben. Ich werde zur Katholischen Familien- und Erwachsenenbildung gehen.

Andreas: Ich bleibe in der Abteilung Schule und Erziehung. Bemerkenswert ist auch die Eingruppierung direkt nach der Ausbildung.

Am 1. August startet jedes Jahr ein neuer Ausbildungsjahrgang, ausgeschrieben wird bereits für das Jahr 2020. Interessierte können sich bis zum 15. August 2019 bewerben. Bei Rückfragen steht Lisa Kaißer (Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn, Hauptabteilung Personal und Verwaltung) gerne zur Verfügung: 05251 125-1512.

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