320 Zeichen gelebter Solidarität im Erzbistum Paderborn
16.06.2013

320 Zeichen gelebter Solidarität im Erzbistum Paderborn

Erst kam der Segen von Petrus in Form von Regen. Dann kam der Segen von Papst Franziskus aus Rom und pünktlich um 17.07 Uhr am Donnerstag startete das segensreiche Wirken von 320 Aktionsgruppen im Erzbistum Paderborn, die Teilnehmer der bundesweiten 72-Stunden-Aktion sind. Über 10.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben sich in den letzten drei Tagen bis heute Abend um 17.07 Uhr unter dem Titel „Uns schickt der Himmel“ während der Sozialaktion das Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) für das Gute engagiert. Mit Abschlussveranstaltungen, Gottesdiensten und Partys endet die bislang größte Jugendsozialaktion. Der BDKJ-Diözesanvorstand für das Erzbistum Paderborn zieht eine positive Bilanz.

„72 Stunden ununterbrochenes Engagement – wir sind begeistert“, so BDKJ-Diözesanvorsitzende Kathrin Jäger. „Gemeinsam Großes bewegen ist an diesem Wochenende Wirklichkeit geworden“, freut sich die Diözesanvorsitzende. Die Bandbreite der verwirklichten Projekte ist dabei fast grenzenlos. Die Teilnehmer haben mit Senioren Begegnungsfeste organisiert, Kindergärten bunt gestrichen, Spielplätze renoviert, mit Obdachlosen gekocht, Spenden für Flutopfer gesammelt, Kirchen nach ihren Vorstellungen gestaltet und Friedhöfe gereinigt.

Die 72-Stunden-Aktion hat im Erzbistum Paderborn so viele Ehrenamtliche mobilisieren können, wie nie zuvor. Die meisten Gruppen kamen aus den katholischen Jugendverbänden, von Messdiener- und anderen katholischen Jugendgruppen. Aber auch Jugendberufshilfe-Einrichtungen, ökumenische Projekte, Schulklassen, Jugendfeuerwehren, Musik- und Sportvereine sowie eine internationale Gruppe beteiligten sich. „Die Jugendlichen haben sich vernetzt, vielfach wurden Projekte gemeinsam in den Pastoralen Räumen gestaltet – das stärkt das Miteinander und zeigt ein junges und lebendiges Bild von Kirche“, berichtet BDKJ-Diözesanvorsitzender Sebastian Koppers. Und auch die Projekte generationsübergreifend seien bewundernswert gewesen. „Am Ende zählt aber nur eins, dass die jungen Menschen viel Spaß am ehrenamtlichen Engagement hatten und die Welt ein bisschen verbessern konnten“, so Sebastian Koppers.

Fünf Gruppen haben sich kurz vor Aktionsstart für die Fluthilfe im Paderborner Partnerbistum Magdeburg gemeldet. Dort engagierten sich die Jugendlichen bei den Aufräumarbeiten. Hinzu kamen noch unzählige Gruppen, die neben ihrem geplanten Projekt eine Spendenaktion für die Flutopfer starteten. „Wir sind dankbar für dieses besondere Zeichen der Verbundenheit mit unseren Freunden in Magdeburg“, so BDKJ-Diözesanseelsorger Thomas Bensmann. Der BDKJ-Diözesanverband hat zudem ein Spendenkonto für die Fluthilfe eingerichtet, auf das die beteiligten Gruppen ihre Spendengelder einzahlen können.

Begleitet wurde die Aktion im Erzbistum Paderborn neben vielen Medienvertretern von Politikern sowie Verantwortliche aus Kirche und Gesellschaft. Landesminister, Abgeordnete aus Bundestag, Landtag und Stadträten besuchten die Gruppen in ihren Heimatregionen. Kathrin Jäger: „Wir freuen uns über diesen Zuspruch und wünschen uns auch nach der Aktion ein hohes Interesse für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen.“

„Uns schickt der Himmel“ ist die bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Vom 13. bis 16. Juni machen tausende Jugendgruppen in 72-Stunden die Welt ein Stück besser. Im Erzbistum Paderborn wird die Aktion unterstützt vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, der Aktion Mensch, der Stiftung Jugendhilfe des BDKJ sowie von der Bank für Kirche und Caritas in Paderborn. Der Medienpartner katholisch.de sendet 72 Stunden live. Weitere Infos unter www.bdkj-paderborn.de

Spenden für Magdeburg können auf folgendes Konto überwiesen werden: Trägerwerk des BDKJ in der Erzdiözese Paderborn e.V. Kontonummer: 11 870 300 BLZ: 472 603 07 – Bank für Kirche und Caritas Stichwort: Magdeburg

„72 Stunden ununterbrochenes Engagement – wir sind begeistert“, so BDKJ-Diözesanvorsitzende Kathrin Jäger.

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