27.11.2017

Andacht

Generation mit Zukunft

Meine Gedanken zum Thema „Perspektive“

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Von Nils Petrat
Wirtschaftsexperten meinen: Deutschland ist das beste Land, um jung zu sein. Hier hätten junge Menschen die besten Zukunftsperspektiven. Die Einschätzung der Betroffenen selbst, der Millennials, ist laut Studien paradox: Einerseits sind sie optimistisch, was ihre berufliche Zukunft betrifft. Andererseits haben sie Angst vor sozialem Abstieg. Werden sie später überhaupt noch eine Rente bekommen? Auch beim Blick in die große Welt bleibt für viele junge Menschen ein verschwommenes Bild. Manche fragen sich besorgt: Was ist bloß mit unserer Welt los? Da passiert so viel Verrücktes. Andere sind fasziniert, was alles in der globalen Welt möglich ist: So viele Möglichkeiten gab´s für frühere Generationen nicht.
Sky is the limit

»Es gibt keinen Bauplan für unsere Zukunft wie für einen Ikea-Schrank. Im Lebenspaket ist kein exakter göttlicher Beipackzettel enthalten.«

NILS PETRAT
Studierendenpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Paderborn

Mit welchen Gefühlen schaust Du in die Zukunft? Welche Perspektive siehst Du für Dich persönlich? Beruflich. Privat. Beziehungstechnisch. Ehrenamtlich. Ihr werdet sicher oft nach Eurer „Lebensplanung“ gefragt. Kann man aber Leben planen? Ein bekannter christlicher Philosoph hat mal gesagt: „Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen.“ Klar ist: Es gibt keinen Bauplan für unsere Zukunft wie für einen Ikea-Schrank. Im Lebenspaket ist kein exakter göttlicher Beipackzettel enthalten. Vielleicht ist das auch gut so: Die Bausteine des Lebens sollen eben kein standardmäßiges Ikea-Teil oder ein anderes fest definiertes Gebilde werden. Wahrscheinlich ist das Leben und damit unsere Zukunft eher das Projekt „offenes Kunstwerk“.

Geblendet
Perspektive durchs Fernglas
Sicherer Hafen
Unter Wasser

Ihr seid eine Generation mit Zukunft

Macht euer Leben zum "offenen Kunstwerk"

Was gibt mir bei diesem Projekt Orientierung? Woher bekomme ich das Vertrauen: Du schaffst das? Ich meine: Entscheidend sind die Wertvorstellungen, mit denen ich meine Zukunft gestalte. Für mich gibt es da ganz klare Maßstäbe aus der Bibel, besonders auch aus den Worten von Jesus. Ich nenne 5 Orientierungspunkte:

1. Das Leben hat einen Sinn! Im ersten Buch der Bibel steht: „Gott sah alles an, was er geschaffen hatte. Es war sehr gut.“ Gott will das Leben und er will, dass es gut wird.

2. Egoismus macht unglücklich! Jesus hat seine Follower immer wieder daran erinnert: Behalte den Mitmenschen, vor allem den Notleidenden, im Blick! Wenn ihr gütig seid, findet ihr Frieden für eure Seele.

»Gott sah alles an, was er geschaffen hatte. Es war sehr gut.«

Nach GENESIS 1, 31

3. Geld ist nicht alles! Jesus meinte: Reiche Menschen machen sich viele Sorgen und werden unfrei. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.

4. Suche Dir gute Freunde! Im Alten Testament steht die Weisheit: „Ein treuer Freund ist wie ein festes Zelt; wer einen solchen findet, hat einen Schatz gefunden.“

5. Gott ist immer bei Dir! Die Perspektive der Bibel ist: Du musst Deinen Weg in die Zukunft nicht alleine gehen. Die Kraft und der Segen Gottes begleiten Dich! Jesus sagt: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage.“

Aus der christlichen Sicht gilt: Ihr seid eine Generation mit Zukunft. Die Maßstäbe des Glaubens geben Eurem Leben eine himmlische Perspektive. Das Projekt „offenes Kunstwerk“ kann beginnen.

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