Die Jugend unter einen Hut bekommen
24.08.2014

Die Jugend unter einen Hut bekommen

BDKJ Dortmund feiert Jubiläum

Der Stadtverband Dortmund des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) feierte jetzt sein 65-jähriges Bestehen im Katholischen Centrum. Bei einem Festgottesdienst und feierlichem Empfang trafen aktive Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Jugendverbandsarbeit auf Ehemalige und blickten gemeinsam auf ereignisreiche Jahrzehnte zurück. Erinnert wurde auch an das erste Bundesfest des BDKJ vor 60 Jahren.

„Wir sind gespannt auf die Geschichten, Erinnerungen und Erlebnisse der hier anwesenden Generationen“, begrüßte der stellvertretende BDKJ-Stadtvorsitzende Stefan Wehrmann die Gäste aus Kirche, Politik und BDKJ. Er hatte schon Monate im Voraus gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Claudia Schmidt, Katharina Wehrmann und Thomas Toczkowski damit begonnen, die Gründungsgeschichte des Verbandes aufzuarbeiten, Zeitzeugen zu finden und diese zu einem Austausch einzuladen. In feierlicher Atmosphäre kam es am Samstagnachmittag zu einer Gesprächsrunde, bei der Jung und Alt feststellten, wie wertvoll die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen für sie war und ist. Einig waren sich die Gesprächspartner darüber, dass die traditionellen Ferienfreizeiten der katholischen Jugendverbände seit eh und je ein prägendes Erlebnis für junge Menschen sind.

Besonders erinnert wurde während des Doppeljubiläums an das erste Bundesfest des BDKJ, das im Jahre 1954 in Dortmund stattgefunden hat. Was für die heutige Generation kaum noch vorstellbar ist, war für die Anwesenden ein bewegendes Ereignis: damals versammelten sich rund 100.000 junge Menschen auf dem Dortmunder Hansaplatz, um gemeinsam die Heilige Messe zu feiern und das "Gelöbnis von Dortmund" abzulegen.

„Heute sind junge Menschen anders zu begeistern“, sagte BDKJ- Bundesvorsitzende Lisi Maier im Rahmen der Feierlichkeiten. Was zu Gründungszeiten für die Teilnehmenden noch anhand großer Versammlungen erlebbar war, brauche heute neue Vergemeinschaftsformen und jugendgerechte Themen. So brachte der BDKJ in den Jahren 2009 und 2013 über 100.000 Jugendliche deutschlandweit dazu, sich bei der „72-Stunden-Aktion“ gemeinsam für den guten Zweck einzusetzen und dadurch ihren Glauben in die Tat umzusetzen.

Auch beim vorangegangenen Festgottesdienst in der Propsteikirche wurde vor allem auf Gegenwart und Zukunft geblickt. „Jugendarbeit bedeutet heute, die verschiedensten Anliegen und Interessen von jungen Leuten unter einen Hut zu bekommen“, so Pfarrer Michael Vogt in seiner Predigt. Der langjährige BDKJ-Stadtseelsorger und stellvertretende Dechant aus Dortmund zelebrierte gemeinsam mit seinem zukünftigen Nachfolger Martin Blume beim samstäglichen Marktgottesdienst, der an diesem Tag von jugendlichen Liedern begleitet wurde. Musikalisch umgesetzt wurden diese von Marcel Pier und Band.

Der BDKJ Dortmund fungiert als jugendpolitische Interessensvertretung für die katholische Jugendarbeit in Dortmund. Ziel seiner Arbeit ist es, die Entwicklung und Selbstverwirklichung von jungen Menschen zu fördern bzw. zu ermöglichen. Ebenso vertritt er die Interessen von Kindern und Jugendlichen, seinen Mitgliedsverbänden sowie nahestehenden Kooperationspartnern gegenüber Kirche, Gesellschaft und Staat.

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