Eine Biene bestäubt die Blüten eines Apfelbaums.
Eine Biene bestäubt die Blüten eines Apfelbaums.
08.05.2020

Andacht

Das Spektakel der Natur

Was es wirklich bedeutet, Gotte Schöpfung zu bewahren

test
von Felix Leifeld

Wir haben einen Schatz vor der Haustür – und bemerken es oft gar nicht. Momentan nutze ich viel Zeit dafür, raus zu gehen. Spaziergänge, Radtouren, Abhängen im Garten. Ich nehme mir dabei sehr bewusst Zeit. Zeit, um das, was da gerade passiert, zu beobachten.

Überall blüht es, saftig grüne Blätter wachsen, Bienen summen. Die Natur steht gewissermaßen aus ihrem Winterschlaf wieder auf. Und dazu der Gesang der Vögel, einfach traumhaft. Dass Ostern genau in dieser Zeit liegt, kann für mich kein Zufall sein. Die Natur zeigt uns gerade ihre österliche Wiederauferstehung, in neuer Pracht, voll Blüte und mit himmlischem Gesang.

Blüten eines Birnbaums

Sensibles Gleichgewicht

Wir haben einen Schatz vor der Haustür – und bemerken es oft gar nicht. Momentan nutze ich viel Zeit dafür, raus zu gehen. Spaziergänge, Radtouren, Abhängen im Garten. Ich nehme mir dabei sehr bewusst Zeit. Zeit, um das, was da gerade passiert, zu beobachten.

Überall blüht es, saftig grüne Blätter wachsen, Bienen summen. Die Natur steht gewissermaßen aus ihrem Winterschlaf wieder auf. Und dazu der Gesang der Vögel, einfach traumhaft. Dass Ostern genau in dieser Zeit liegt, kann für mich kein Zufall sein. Die Natur zeigt uns gerade ihre österliche Wiederauferstehung, in neuer Pracht, voll Blüte und mit himmlischem Gesang.

Irgendwie skurril, denn auch zwischen Menschen und der Natur gibt es ein sensibles Gleichgewicht, eine gegenseitige Abhängigkeit und auch Symbiose. Wir als Menschen haben den Auftrag bekommen, diese Natur zu schützen, von ihr zu leben und das Gleichgewicht zu wahren. Und zwar nicht irgendwann zwischendurch als Randnotiz, sondern ganz am Anfang – in der Schöpfungsgeschichte. Ich habe letztens ein Wort entdeckt, welches das für mich super beschreibt.

So lange alles im Gleichgewicht bleibt

Es lautet: „Waidgerecht“. Dieser Begriff kommt aus der Jäger- oder Anglersprache und bedeutet so viel wie: Ja, du darfst Tiere töten und ja, du sollst sie dann auch essen. Nur tu es ehrenvoll und so, dass kein Bestand langfristig geschädigt wird und alles im Gleichgewicht miteinander leben kann. Ich finde das Wort und die damit verbundene Haltung sehr passend zu dem Auftrag und der Verantwortung, die wir als Menschen von Gott übergeben bekommen haben. Denn eines ist bei einer Symbiose immer klar: Beide profitieren nur so lange voneinander, wie es beiden gut geht!

Eine Biene sitzt in einer Apfel-Blüte.
Felix Leifeld ist gern in der Natur unterwegs.
Felix Leifeld ist gern in der Natur unterwegs.

Schöpfung ist viel mehr als Natur

In der Kirche wurde auch ein Wort kreiert, das einen gerechten Umgang mit der Natur und Erde beschreiben will. Hier heißt es „Schöpfung bewahren“. Toll, denke ich mir dabei immer, bewahren wir die Natur. Aber: Halt!

Schöpfung bewahren heißt so viel mehr. Denn alles was ist, ist Gottes Schöpfung. Das ganze riesige Universum. Unsere Erde. Die Natur auf dieser Erde. Alle Menschen die hier leben. DU! Und genau Dir hat Gott alles mitgegeben was es braucht – einen freien Verstand.

Ich stelle mir den Himmel wirklich als einen Garten vor. Gott ist Gärtner, Wildhüter, Regen und Sonne – und wir sind nach seinem Abbild geschaffen mit einem klaren Auftrag.

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