Glaub´ an dich!
22.10.2012

Glaub´ an dich!

Klettern mit der Jungen Kirche Dortmund

Das sagt sich ganz einfach: „Glaub´an Dich“. Manchmal ist es aber gar nicht so leicht, an sich und seine eigenen Fähigkeiten zu glauben. Noch schwieriger wird es dann, wenn man dabei auch noch anderen Verantwortung übertragen und sagen muss: „Ich glaub an Euch!“ Genau diese Herausforderung aber meisterten die 15 jungen Leute beim Wochenende der Jungen Kirche Dortmund unter dem Motto: „Nicht klotzen: Klettern“

Die schwierigste Station beim Besuch im Hochseilgarten: Der Pamper Pole - ein neun Meter hoher Pfahl, der bestiegen werden will. Die Plattform oben ist gerade so groß, dass zwei Füße Platz finden. Zum Festhalten gibt’s nichts. Das Zittern der Beine beim Aufrichten überträgt sich unweigerlich auf den dünnen Pfahl. Nach einer 180 Grad Drehung geht es dann wieder ab in die Tiefe – die Teammitglieder am Boden sichern. Am Ende wartet der sichere Boden und das gute Gefühl, wieder etwas mehr über das Glauben erfahren zu haben.

Der Besuch im Hochseilgarten am Samstag war nur ein Element der ereignisreichen Wochenendfahrt, zu dem die Dortmunder ins Kloster Brunnen im Sauerland aufgebrochen waren. Am Freitagabend stimmte der Film „Gran Paradiso“ auf das Kletterabenteuer ein. Denn auch im Film wird deutlich: „Es lohnt sich, sich selbst und den Menschen um mich herum etwas zuzutrauen“, berichtet Gemeindereferent Hubertus Wand, einer der Verantwortlichen der Jungen Kirche.

Nach dem Hochseilgarten erwartete die Kletterer am Samstagnachmittag ein Stationslauf durch die Umgebung: An sechs Stationen halfen Impulse und Aufgaben, die gemachten Erfahrungen zu reflektieren und einzuordnen: Was zieht mich nach unten? Was richtet mich auf? Welche Fähigkeiten schätze ich an mir und den anderen?

"Ohne die Gruppe hätte ich mich das nicht getraut!" Da sind sich am Abend alle einig und erkennen, dass es gut tut, andere hinter sich zu wissen, die einem den Rücken stärken und Halt geben, wenn man selbst jeden Halt verloren hat.

„Habt Vertrauen!“ - so macht auch Jesus Mut im Evangelium, dass für den abschließenden Gottesdienst am Sonntag ausgewählt wurde. „Auf Gott können wir Vertrauen, auch wenn wir uns selbst nichts mehr trauen. Das gilt beim Hochseilakt im Kletterpark, wie bei jeder Herausforderung, die im Alltag ansteht“, erklärt Hubertus Wand.

Das Team der Jungen Kirche Dortmund mit Jugendreferentin Svenja Zahn, Pastor Markus Menke und Gemeindereferent Hubertus Wand waren für die Planungen verantwortlich. Und Zvenja Zahn zog zum Abschluss eine positive Wochenend-Bilanz: „Wir wollten die Möglichkeit schaffen, jenseits des Stuhlkreises etwas über Glauben zu erfahren.“

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