Mit viel Kreativität vom zarten Grün zur bunten Pflanze
25.11.2013

Mit viel Kreativität vom zarten Grün zur bunten Pflanze

Junge Kirche Hagen-Witten feiert

Wenn eine Junge Kirche Geburtstag feiert, dann wird daraus meist eine Verbindung von Gottesdienst und Party. So geschehen am Samstagabend in der St. Elisabeth-Kirche in Hagen. Dort feierte die Junge Kirche Hagen-Witten ihr fünfjähriges Bestehen. Normalerweise kein großes Jubiläum, aber in der Jugendpastoral eine halbe Ewigkeit. Und nach dem Songtext von Jupiter Jones, den das JUKI-Team für den Abend ausgewählt hatte, eine Zeit zum Experimentieren: „Wir können rennen, wir dürfen stolpern.“

Von Weitem kann man das Kreuz der St. Elisabeth-Kirche an diesem Abend über Hagen leuchten sehen. Es lädt ein zu einem besonderen Geburtstagsfest, das mit dem Fußballspiel in Dortmund gegen die Bayern oder das Spiel der Iserlohner Roosters konkurrieren könnte. Doch das hat die Junge Kirche in Hagen-Witten nicht nötig. Fünf Jahre nach ihrer Gründung ist diese eine Feste Größe im Dekanat und darüber hinaus geworden, viele Jugendliche und junge Erwachsene sind zum Mitfeiern gekommen.

Am Eingang empfangen Lisa-Marie Külpmann, Verena Ehrhardt und Sandra Mielke die Gäste. Sie engagieren sich unterschiedlich lange in der Jungen Kirche, alle drei sind sich aber einig: „Wir wollen uns und anderen Jugendlichen zeigen, dass Kirche modern und ansprechend sein kann.“ Deshalb sei es für Sandra Mielke vor fünf Jahren gar keine Frage gewesen, „sich einfach mal über Gemeindegrenzen hinweg zu engagieren“. Damals hatte die Fachkonferenz Jugend des Dekanats ein Projekt Junge Kirche als Testballon gestartet und anschließend – nach erfolgreicher Resonanz und entsprechender Auswertung – die Entfristung beschlossen.

Das Programm ist seitdem immer wieder abwechslungsreich. Verena Ehrhardts persönlicher Höhepunkt: „Die Veranstaltung ‚Schlag den Bischof’ war wirklich überwältigend, da waren so viele Leute gekommen.“ Das Erfolgsrezept der Junge Kirche versucht die Ehrenamtliche mit ein paar Worten zu erklären: „Es braucht Kreativität, Dynamik, Angebote, die an den Lebensstil der jungen Menschen angepasst sind, aber auch Hauptberufliche, die uns neben Schule, Studium und Arbeit unterstützen.“

Die Junge Kirche kann sich jedenfalls mit ihrem Programm sehen lassen, findet Pfarrer Michael Kirmes, der den Gottesdienst mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen feiert. „Das alte Logo zeigt noch ein zartes Grün, das aus einem Korn erwächst. In den letzten Jahren hat sich die Junge Kirche entwickelt, sie ist eine bunte Pflanze geworden“, freut er sich. Und auch der Gottesdienst ist bunt. Mit modernster Lichttechnik wird das Gotteshaus ansprechend illuminiert. Für Musik sorgen Alexander Schwalb am E-Piano sowie die Gruppe „Wireless Acappella“.

Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher zum „Meet’n Greet“ eingeladen, das Team der Junge Kirche steht zum Gespräch bereit, es gibt Cocktails in der Getränke-Oase und die Gruppe „Wireless Acappella“ sorgt für Stimmung. Die Gemeindereferenten Markus Ehrhardt und Catherine Bings sowie Dekanatsjugendreferent Christian Peters - die Hauptberuflichen im Team - sind zufrieden. „Wir wollen den Glauben in das Leben tragen und Leben in die Kirche bringen“, fasst Markus Ehrhardt die Idee der Jungen Kirche zusammen. Aus dem Rennen und Stolpern sei schließlich etwas Handfestes erwachsen. So stehen die nächsten Aktionen wie ein erster Nightfever-Abend am 21. Dezember in der Innenstadt von Hagen sowie eine Fahrt zum Katholikentag in Regensburg auf dem Programm.

Hier geht's zur Homepage: www.jungekirche-hagen-witten.de

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