Fit für die Ministrantenarbeit?
06.11.2012

Fit für die Ministrantenarbeit?

Kooperationstagung der Ministrantenverantwortlichen

Manchmal braucht man einen Mini-Fitnessplan. Besonders wenn es darum geht, die Sinne und Muskeln für die Ministrantenarbeit vor Ort zu trainieren und zu stärken. Also machte sich Holger Drude, Leiter des Referates Ministrantenpastoral und Geschäftsführer der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Ministrantenpastoral, daran, einen „Fitnessplan“ zu erstellen. Während der Kooperationstagung für Verantwortliche in der Ministrantenpastoral in der Kommende Dortmund konnte er dafür eine große Gruppe Ehrenamtlicher und Hauptberuflicher begeistern. Die Ministrantenverantwortlichen machten sich bereits am frühen Samstagmorgen auf den Weg, um sich auf das sie erwartende „harte“ Training am Nachmittag einzustellen. In der Aufwärmphase am Vormittag hatten sie allerdings noch Zeit zum Verschnaufen: In Kleingruppen tauschten sie sich über die unterschiedlichsten Erfahrungen in der örtlichen Ministrantenarbeit aus und wurden über die kürzlich in Kraft getretene Rahmenordnung und Zusammensetzung der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Ministrantenpastoral (DAMP) informiert. Die Diözesan- Arbeitsgemeinschaft Ministrantenpastoral besteht gegenwärtig aus sechs Ehrenamtlichen, die diesen Tag mit vorbereitet hatten. „Die vorerst kommissarisch tätigen Mitglieder der DAMP unterstützen und beraten Verantwortliche, die mit der Unterstützung der Ministrantenpastoral auf Gemeinde-, Dekanats- und Bistumsebene betraut sind“, so Holger Drude. Ihre kreative Ader konnten die angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fitness-Trainings bereits in der anschließenden „Denksportübung“ zu einem Logo für die Ministrantinnen und Ministranten im Erzbistum Paderborn unter Beweis stellen. Holger Drude: „Das war wirklich ein wirklich spannendes Brainstorming, die ersten Ideen sind vielfältig kreativ.“ Am Nachmittag wurde es richtig ernst, als die körperliche Fitness der Verantwortlichen in der Ministrantenpastoral gefragt war: Mit einem Trainingsplan ausgestattet konnten sie zwischen den Disziplinen „Liturgie", „Spiele für Ministranten", „Aktuelle Probleme in der Ministrantenarbeit", „Neue Medien", „Teambuilding" und „Religiöses" wählen, um gezielt ihren Fitnessbedarf an Trainingsmethoden in der Ministrantenpastoral aufzufrischen. Akribisch genau und diszipliniert ging es beispielsweise bei der Disziplin „Teambuilding“ zu, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Team höchste Konzentration, Ausdauer und körperliche Anstrengung aufbringen mussten, um Holzklötze so geschickt aufeinander zu stapeln, dass ein möglichst hoher Turm entsteht. Eine falsche Bewegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließ so manchen Klotz beinahe wieder zu Boden fallen. Bei der Vorstellung der vielfältigen spielerischen und praktischen Trainingsdisziplinen war es für Referent Holger Drude ganz besonders wichtig, dass die Ministrantenverantwortlichen „gestärkt aus dem Tag nach Hause fahren und etwas für die praktische Arbeit vor Ort mitnehmen können“.

Mix

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