Neue spirituelle und missionarische Akzente setzen
29.01.2015

Neue spirituelle und missionarische Akzente setzen

Abteilung Jugendpastoral mit zwei neuen Referentinnen

Von Dirk Lankowski

Gleich zwei neue Mitarbeiterinnen haben ihren Dienst in der Abteilung Jugendpastoral/Jugendarbeit im Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn aufgenommen. Maren Gödde, bisher Gemeindereferentin in Delbrück, und Ute Balkenohl, weiterhin mit einer halben Stelle Dekanatsreferentin für Jugend und Familie in Unna, unterstützen ab sofort das Referenten-Team um Abteilungsleiter Bernhard Leifeld und Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder.

„Ich bin sehr froh, dass wir in der Abteilung nun mit zwei neuen Mitarbeiterinnen in das neue Jahr starten“, freut sich Bernhard Leifeld. Maren Gödde wird das neue Referat sprituell-missionarische Jugendpastoral (zuvor Referat für religiös-theologische Bildung) und Ute Balkenohl die neu geschaffene Projektstelle „Christliche Popularmusik in der Jugendarbeit“ übernehmen. 

Großveranstaltungen und Vernetzungstreffen stehen auf dem Programm

„Durch das Referat ‚spirituell-missionarische Jugendpastoral‘ möchten wir neben der schon länger geleisteten Unterstützung der zahlreichen Taizé-Gruppen, der Jungen Kirchen und der Jugendliturgie weitere spirituelle und missionarische Akzente in der Jugendpastoral im Erzbistum setzen“, erklärt Bernhard Leifeld. Dazu gehören auch einige Großveranstaltungen. So stehen am Freitag, 27. Februar, die „Nacht der Lichter“ im Hohen Dom zu Paderborn, das nächste YOUNG MISSION Weekend am 21. und 22. Februar im Jugendhaus Hardehausen und der Jugendtag im Erzbistum Paderborn mit Erzbischof Hans-Josef Becker am Samstag, 28. März, an. „Meine Hauptaufgaben sind das Initiieren, Vernetzen und Unterstützen der vielfältigen Projekte“, so Maren Gödde. Vernetzung steht so unter anderem beim Jahrestreffen der Jungen Kirchen und Initiativen am 23. Juni in Paderborn an.

„Ich hoffe, dass es viele Angebote geben wird, bei denen die Jugendlichen ihren Glauben vertiefen können, Gleichgesinnte treffen und erfahren: Wir sind durchaus Viele und nicht nur eine kleine Minderheit. Sie sollen dabei aber nicht nur in Aktionismus verfallen, sondern auch selbst ‚spirituell auftanken‘ können“, berichtet Maren Gödde von ihren Erwartungen. Dazu gehören auch langfristige Überlegungen, „spirituelle Zentren“ im Erzbistum zu fördern und neu aufzubauen. „Es soll Angebote für Jugendliche geben, die sie im Glauben stärken und sie mutig in die Welt hinausgehen lassen, um öffentlich zu ihrem Glauben stehen zu können“, so Maren Gödde.

Neuen Musikstilen zur Bekanntheit verhelfen

Für die Ausgestaltung des Projekts „Christliche Popularmusik in der Jugendarbeit“ laufen derzeit die strategischen Planungen, in welche Richtung sich das Projekt entwickeln könnte. Erste Erfahrungen hat Referentin Ute Balkenohl, selbst leidenschaftliche Musikerin, im letzten Jahr mit dem Festival LOUDER THAN BEFORE in Unna gesammelt. Dort haben namhafte Bands aus der christlichen Musikerscene das erste Festival für christliche Rock- und Popmusik im Erzbistum Paderborn gerockt. Abteilungsleiter Bernhard Leifeld: „Mit dem Projekt wollen wir, angeknüpft an die Lebenswirklichkeit junger Menschen, neben dem sogenannten neuen geistlichen Lied weitere spirituelle, junge Musikstile als religiöse Ausdrucksmöglichkeit entdecken.“

Die Neubesetzungen in der Abteilung Jugendpastoral/Jugendarbeit sind damit noch nicht beendet. Am 1. März wird Daniela Stiens als Referentin im Referat Grundlagenarbeit/Ehrenamtsförderung starten.

Mix