Patrick Studnic konnte dem Papst die Hand geben.
14.02.2022

News aus der JUPA

Shake hands mit dem Papst

Welveraner Jugendliche erleben unvergessliche Augenblicke in der Ewige Stadt

von Niclas Ackermann

Den Papst mal persönlich begegnen - ein Traum aller Christen auf der ganzen Welt. Dieser Traum wurde für uns vom Technikteam der Pfarrei St. Maria Welver Wirklichkeit. Wir besuchten die Audienz des Papstes in vorderster Reihe „reparato speziale“ der vatikanischen Audienzhalle, vermittelt und mitfinanziert vom Paderborner Erzbischof Becker als Dank für unseren wöchentlichen Einsatz im Livestream-Team der Kirchengemeinde.

Die Audienz war das Highlight unserer Romfahrt - besonders für einen aus der 13-köpfigen Gruppe. Dieser kam so nah an den Papst heran, um ihm die Hand zu geben. „Es war ein sehr tolles Gefühl, er ist ein wirklich sehr netter Mensch“, sagte Patrick Studnic (19), welcher diesen besonderen Moment erleben durfte. Dazu bekam der Papst einen unserer „Rom-Pullis“, die alle Mitfahrenden zum Anfang der Fahrt für die Reise bekamen. Dankend nahm das Kirchenoberhaupt diesen Hoodie an, den Jugendlichen auf Deutsch eine Bitte ans Herz legend: “Bitte bete für mich!“. Was ein Augenblick, als die 85-jährige väterliche Berühmtheit seine komplett menschliche Seite den jungen Christen mit diesem Zeichen der Schwäche anvertraute. „Was vielleicht nur eine halbe Minute dauerte, fühlte sich an wie eine halbe Ewigkeit“, so Tobias Schulte (25) über die Begegnung der Gruppe mit dem Papst.

Die Gruppe in den Vatikanischen Gärten
Ein Jugendlicher fotografiert die Vatikanischen Gärten.

„Endlich wieder wir!“ So lautete der Fördertopf des Bistums um zu zeigen, nach Corona können wir „endlich wieder wir“ sein und Gemeinschaft, Glaube und Spaß erleben. Das kann an den drei Tagen in Rom und in der Gemeinschaft dieser Gruppe auf keinen Fall zu kurz. Stand doch die Audienz am Ende einer mit erlebnisreichen Unternehmungen in der Ewigen Stadt angefüllten Reise.

Der erste Tag startete mit einer Besichtigung der vatikanischen Gärten bei bestem Sonnenwetter. Wunderschöne Pflanzen und Tiere aus der ganzen Welt ließen die Gärten paradiesisch wirken. „Besonders die Palmen in den Gärten gaben ein richtiges Urlaubsgefühl“, sagte Noah Laube während der Besichtigung der Gärten.

Auch die Sixtinische Kapelle durfte nach einem Durchgang durch die berühmten Vatikanischen Museen besucht werden. Wenn wir Jugendlichen keine großen Kunstkenner waren, faszinierte Michelangelos „Jüngstes Gericht“ und andere berühmte Kunstwerke dennoch. „Ich interessiere mich eigentlich nicht für Kunst, aber diese Werke dort erstaunten mich sehr“, sagte Mika Ackermann (13) über den Besuch am Ort der Papstwahl.

Frühlingshafte Temperaturen ließ die Stadt hell strahlen, grad in Corona-Zeiten ein Lichtblick im wahrsten Sinne des Wortes. „Das Kolosseum, alle vier päpstlichen Basiliken und das Forum Romanum besuchten wir natürlich auch. All diese berühmten Sehenswürdigkeiten im sonnigen Glanz zu erleben zu können, tat Körper und Seele sehr gut“, stellte Thomas Klon (22) fest.

Am Morgen in den gänzlich leeren Petersdom zu gelangen und direkt am Petrus-Grab die Messe zu feiern, werden wir wohl nie vergessen. „Es fühlte sich besonders an, an diesem außergewöhnlichen Ort eine Messe zu feiern und dann noch dabei dienen zu dürfen“, darüber freute sich Sophie Platte (18), in der Pfarrei als Messdienerin und im Pfarrgemeinderat tätig.

Blick von der Kuppel des Petersdoms auf Rom.

Im Anschluss an die Messe stand der Aufstieg zur 133 Meter hohen Kuppel des Doms an, eine morgendliche Kraftanstrengung. Der atemberaubende Ausblick über die Stadt entschädigte uns. Wir konnten aus der Höhe den Weg durch die Gärten nachvollziehen, welche tags zuvor besucht wurden und ebenso faszinierend wirkten wie die Albana Berger in der Ferne.

Insgesamt erlebten wir gemeinsam sehr viele schöne Dinge. Die Gemeinschaft in der Gruppe der 13- bis 25-jährigen jungen Christen funktionierte perfekt, stellten auch die beiden begleitenden Mütter Birgitt Brinkschnieder und Steffi Vollmer fest. Es wurde sich gegenseitig mit Respekt begegnet, und dennoch blieb der Humor dabei nicht außen vor. Und manches Gebet an den Gräbern der Apostel stärkte den Glauben des einzelnen, gerade in gegenwärtiger Zeit. Alle Mitglieder des Technikteams waren sich einig, dass sie dieses Erlebnis so schnell nicht wieder vergessen werden.

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