"You are beautiful!" - das gilt für diese junge Afrikanerin mit Sonnenbrille und buntem Kopftuch vor einem gleichnamigen Schild.
16.02.2018

Body & Soul

You are beautiful!

Meine Gedanken zum Thema Schönheit

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von Miriam Pawlak

Wahre Schönheit kommt von innen. Doch wieso ist uns unser Äußeres dennoch so wichtig? Besonders wir Mädchen lieben es uns zu schminken, neue Beauty- und Stylingprodukte auszuprobieren, die Frisur zu verändern, shoppen zu gehen und und und. Ich frag mich manchmal echt: Wofür das Ganze? Um anderen zu gefallen oder mir selbst?

Natürlich stimmt beides. Ich kenne das ja selber nur zu gut. Was meint ihr, wie oft ich schon den Bus zur Uni verpasst habe, nur weil die Haare nicht so saßen wie sie sollten oder weil mein Lidstrich einfach noch nicht perfekt gezogen war?! Für einige mag das eine extreme Form von Eitelkeit sein, vielleicht sogar Oberflächlichkeit. Aber für mich bedeutet es etwas ganz anderes, ja, sehr viel mehr: Ich liebe es mich auszuprobieren, mein Facettenreichtum zu zeigen, meine Kreativität zu entfalten, neue Farben zu variieren, um so meine Schönheit für mich selber, ganz individuell und natürlich zu finden.

Schmuck und der Schatten einer jungen Frau im Spiegel.
Porträt einer jungen Frau, die eine Gesichtshälfte mit einem Blatt verdeckt.
Portait einer jungen Frau, die im Gras liegt.

Sogar in der Bibel ist Schönheit ein Thema: Im Alten Testament macht Abraham seiner Frau Sara das Kompliment:

»Ich weiß, du bist eine Frau von großer Schönheit«

Gen 12,11

Die Bibel spricht oft von Schönheit. Und das hat einen Grund. Denn bei all meinen Selbstzweifeln, die aufkommen, wenn ich mal in den Spiegel schaue und mir so gar nicht gefalle, dann bin ich mir dennoch gewiss: In Gottes Augen sind wir alle gleich - jeder Mensch ist wunderschön - ausnahmslos. Das macht mich dankbar.
Dankbar, weil ich gesund bin. Das ist für mich das größte Geschenk. Daraus schöpfe ich enorm viel Kraft und Energie. Auch für all jene, die ihre innere Schönheit nicht nach außen tragen können.

Klar, manchmal brauchen wir die Resonanz von unseren Freunden und das ist auch gut so. Damals wie heute gilt es, Körper und Geist in Einklang zu halten: Solange du dich in deiner Haut wohlfühlst und es dich glücklich macht, wie du bist, ist alles top, egal was andere sagen: »You are beautiful!«

Doch das größte Kompliment, das uns je einer machen konnte, kommt von demjenigen, der uns erschaffen hat - Gott:

»Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt (...)«

Jer 1,5

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