Das Festival kehrt zurück
05.08.2016

Das Festival kehrt zurück

LOUDER THAN BEFORE startet am 17. September

Von Caroline von Eichhorn und Dirk Lankowski

Lauter als vorher? Ja, auf jeden Fall. Das christliche Rock- und Pop-Festival „LOUDER THAN BEFORE“ im Erzbistum Paderborn geht nach seinem Debüt im Jahr 2014 nun in die zweite Runde. Das Musikfestival startet am Samstag, 17. September, um 18.30 Uhr in der Lindenbrauerei in Unna. Acht christlich motivierte Rock- und Pop-Bands werden bis Mitternacht auf zwei Bühnen auftreten. Es geht um gute Musik, Glauben und Tiefgang in den Texten, egal wie laut. JUPA stellt hier die Musiker vor, die im "Kühlschiff" auftreten. Tickets zum Festival gibt es unter www.louderthanbefore.de.

Solarjet

Solarjet

„Deutscher Rock, der nicht nach Deutschrock klingt“ – so beschreiben sich die vier Jungs von Solarjet. Genau genommen sind sie Österreicher, wohnhaft in Salzburg, und im Alpenland eine der aktivsten Bands, die man derzeit antreffen kann. Mit rotzigen Gitarren, wummenden Bässe und philosophischen Zeilen erkundet die Musik von Solarjet ein Feld zwischen Pop, Rock und Alternative. Auch Metaleinflüsse sind hörbar, denn in der dortigen Szene begann 2012 die Geschichte von Solarjet. Seither ist viel passiert. Solarjet waren als Support für Silbermond und Bosse unterwegs, spielten auf Festivals mit Kraftklub und La Brass Banda und mit ihrem ersten Album „Sonnenflug“ beweist die eingeschweißte Truppe, dass sie mit ihren Songs nicht nur Stimmung machen, sondern auch berühren. Die Band zieht an, wie ein Jet.

Koenige & Priester

Koenige & Priester

Brückenbauer und Musikliebhaber – das sind Koenige & Priester, eine achtköpfige Kölner Band, an deren Spitze Florence Joy mit ihrem Mann Thomas Enns und dessen Bruder Jonathan Enns stehen. Sie machen klassischen Rock und schreiben Songs aus dem Herzen. Entstanden ist die Band, als sie gemeinsam bei den Kölner Jugendgottesdiensten „Solid Base“ Musik machten. 2015 haben sie ihr erstes per Crowdfunding finanziertes Album herausgebracht. Ihr Ziel: eine junge Generation anzusprechen, die an etwas Höheres glaubt, egal ob kirchenzugehörig oder kirchenfremd. „Ich sehe, dass ganze viele Menschen auf der Suche sind, eigentlich das ganze Land“, sagt Thomas Enns. „Ich glaube, dass Gott einem den Boden unter den Füßen zurückgeben kann.“ Thomas hat es selbst in einem Tagtraum erlebt. „Gott gab mir Feuer, das keiner auspusten kann.“

DJ FreeG & Saymo K

DJ FreeG & Saymo K

House-Beats meets Hip Hop – das ist DJ FreeG & Samyo K, die seit 2012 gemeinsam Musik machen. DJ FreeG heißt eigentlich Stefan Fritschi und kommt aus der Schweiz. Er war lange als Hip-Hop-Artist unterwegs. Mit 20 Jahren begann er aufzulegen und sich auf christliche Housemusic zu spezialisieren, womit ihm der Durchbruch gelang. Mehrmals eroberte er mit seinen Beats die Schweizer Charts. Samyo K (spricht: Séymou Kéy) hat das Ziel, mit seiner Musik der Jugend eine neue Sicht zu geben. In seinen Liedern gilt die Devise: „Soli Deo Gloria“, auf Deutsch: Allein Gott die Ehre. Seine Texte sind von der Bibel inspiriert, die Beats kreiert er alle selbst. Seine musikalische Ader führt Samyo K auf seinen angolanischen Urgroßvater zurück. In der Schule wurde er oft hochgenommen, da seine Ziele den Mitschülern zu unrealistisch vorkamen. Doch Samyo K lässt sich nicht abbringen. Gemeinsam mit DJ FreeG begeistert er immer mehr Leute und lädt sie zum Tanzen sowie zum Anbeten ein.

Gebrüder Gold

Gebrüder Gold

Man nehme eine markante Stimme, kultige Synthesizer, Britpop-Einflüsse und unverschämt charmante Texte – heraus kommt Gebrüder Gold. Die vier jungen Musiker Jony, Jan, Simon und Oliver aus Bochum machen seit 2014 Songwriter-Pop. Sie vereint nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch eine Liebe zu deutschsprachiger Musik. 2016 sind sie für den Panikpreis der Udo Lindenberg Stiftung nominiert. Auf Konzerten geben sie alles und entfalten dynamische Shows mit melancholischen Momenten, die man so schnell nicht vergisst. Ohrwurm unvermeidbar!

Mix

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