Ferienfreizeiten 2023

Best of Packliste

Wir überspringen mal den Basic-Part mit den Unterhosen und Socken und starten direkt ins Packen like a Pro.

Von Carolin Schnückel

Sommerzeit ist Lagerzeit! YOUPAX versüßt euch das Warten aufs Zeltlager oder die Ferienfreizeit mit einer Serie rund um die schönste Zeit des Sommers. Bis endlich die Isomatte entstaubt wird, liefern wir euch alles, was ihr zum Vorfreude-Boostern braucht.

In Folge 1 unserer Miniserie packen wir unseren Rucksack und nehmen mit...: 
...Ja, was denn eigentlich? Wie kann man möglichst leicht und effektiv fürs Ferienlager packen? Was ist den Platz im Rucksack wert und was kann zuhause bleiben?

Gut gepackt ist halb gefunden

 Machen wir uns nichts vor:

Die Rucksack-Explosion wird kommen.

Irgendwas ist immer verschollen, irgendwas ist immer ganz nach unten gerutscht. Erst wird getastet, dann gewühlt, dann halt doch ausgekippt. Aber: Mit diesen Tipps passiert das vielleicht noch nicht am ersten Tag, sondern erst am zweiten.

Zauberwort: Zweittasche

1.
Es muss nicht alles in einen Riesenrucksack passen. Eine geräumige Umhängetasche oder ein mittelgroßer Rucksack fürs Handgepäck kann dir viel Suchen ersparen. Hier kommt alles rein, was man nicht anziehen kann. Perfekt auch für Tagesausflüge.

Know your gadgets

2.
Seitentaschen oder Innentaschen sind perfekt für Unterwäsche. Mit einem Griff hat man die frischen Sachen für den Morgen. Für getragene Unterwäsche und Socken einen Schmutzwäschebeutel mitnehmen (z.B. einen ganz normalen Jutebeutel). Dann gibt’s keine Verwirrung.

Einen Rucksack Burritos, bitte!

3.
Beim Packen gilt die Burrito-Technik: Nur rollen, nicht falten! Gefaltete Sachen verrutschen viel schneller im Rucksack und kommen garantiert knitterig wieder raus. Beim Einpacken fest zusammengerollte Klamotten sind platzsparend in ihrer äußerst eleganten Wurst-Form und sogar ohne Knittern mehrfach rein- und rauswühlbar. Dünne Sachen wie T-Shirts, kurze Hosen und Röcke kann man dafür zusätzlich mit einem Gummiband umwickeln. Weiterer Vorteil der Klamotten-Burritos: Man kann ohne auspacken fühlen, was schon mal getragen war und was noch frisch ist.

Und wie viele T-Shirts?!

Einen kleinen Puffer sollte man von jeder Klamottensorte haben. Aber der halbe Kleiderschrank muss nicht mit. Mit diesen Formeln fährt man bei guter Wettervorhersage und 7-10 Tagen Zeltlager ganz gut:
Unterhosen = Anzahl der Tage + 2

Socken = Anzahl der Tage

T-Shirts = Anzahl der Tage - 2

Pullover / Sweatjacken = einen am Abreisetag anziehen + 2

Lange Hosen = eine am Abreisetag anziehen + 1

Kurze Hosen = Anzahl der Tage / 3
(Ergebnis nach Gefühl auf- oder abrunden)

Leggings lang = 1

Leggings kurz = 1

Kleid = 1 - (1 T-Shirt + 1 kurze Hose)

Rock = 2 - (1 kurze Hose)

Das kann zuhause bleiben

1. Fön
Gut trockenrubbeln, den Rest macht der Wind.

2. Zu viele Schuhe
Wanderschuhe, Badelatschen, Lieblingssneaker. Mehr braucht man nicht.

3. Die Bibel als Buch
Eine App tut’s auch!

4. Duschgel
Shampoo geht genauso für den Körper.

5. Bodylotion
Du cremst dich eh jeden Tag mit Sonnencreme ein.

Unbedingt einpacken

1. Hoodie
Ein warmer, großer Pulli muss mit. Für Regentage, für Mini-Privatsphäre unter der tiefgezogenen Kapuze, für kalte Nächte, für den Lagerfeuergeruch zum Mitnehmen, wenn`s vorbei ist.

2. Kleines Kissen
Auf den Armen liegen ist in kalten Nächten nicht empfehlenswert. Nicht den Hoodie als Kopfkissen einplanen, weil siehe oben.

3. DIN-A6-Heft und Stift
Für Gedanken, die man zuhause in Ruhe weiterdenken will, für liebe Nachrichten von neuen Freundinnen, für Gitarrengriffe und Songtexte, für`s Wie-auch-immer-das-Gefühl-einfangen

Was muss mit zum Tagesausflug?

Egal ob kleiner Trip in die Stadt oder Tageswanderung:
Mit diesen Tipps bist du gut ausgerüstet.

1. Trinkflasche
Absolut dicht und möglichst leicht

2. Mehrere Bienenwachsbeutel

  • für Proviant
  • als Etui für deine Sonnenbrille
  • als abwaschbare Hülle für die Sonnencreme
  • als Verpackung für einen nassen Waschlappen
    (irgendwann klebt man immer unterwegs)

3. Regencape
klein eingepackt

Special: Packtipps für Gruppenleitungen

Für alle „Zelteltern“ gibt’s noch ein bisschen was on top.

1. Ein Buch fürs Abendritual

Wie kriegt man diese Meute in die Schlafsäcke?! Ein Abendritual kann da Wunder wirken. Jeden Abend ein paar Kapitel aus einem Buch vorlesen, das du selbst in dem Alter gern gelesen hast. Oder du liest jeden Abend einen schönen Psalm vor, mit dem sich alle für die Nacht gut behütet fühlen.

2. Bibel-App

Apropos Psalm: Wenn ihr auch ein bisschen Bibelarbeit machen wollt, gibt es verschiedene Apps, die euch ziemlich viel Gewicht im Rucksack ersparen. Am besten vorher verschiedene Apps testen und schauen, was für eure Zwecke am besten passt.

3. Mittel gegen Heimweh

Vielleicht nicht so ganz pädagogisch wertvoll, dafür erfolgreich erprobt: Ein kleines „Medikament“ gegen Heimweh, präventiv vorm abendlichen Zähneputzen verabreicht. Bei einem Smartie oder Gummibärchen geht die Wirkung vielleicht nicht über den Placebo-Effekt hinaus, dafür schweißt dieser Moment die Zeltfamilie zusammen. Und ein starkes Gemeinschaftsgefühl ist erwiesenermaßen hochwirksam gegen Heimweh.

Mix

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